kunst pflanzen 2.0

Im Anschluss an die Vernissagen findet jeweils ein Künstlergespräch mit der Kuratorin statt.

Im Anschluss an die Vernissagen gibt es jeweils ein Künstlergespräch und einen Apéro.

Nach der erfolgreichen Erstauflage im vergangenen Jahr geht kunst pflanzen in die zweite Runde. Die bereits vorhandenen Werke verbleiben zum Teil im Merkurgarten.

9. April – Agatha von Däniken / Zürich, CH
21. Mai – Jürg Egli / Zürich, CH
4. Juni – Sabina Gnädinger / CH
9. Juli – Jorn Ebner / Berlin, DE
27. August – duoSRAWUSCH / Wien, AT
10. September – Gunter Wagner / DE, NL
1. Oktober – Ildikó Séra / CH

jeweils am Samstag um 18:00 mit anschliessendem Künstlergespräch und Apéro.

Die Veranstaltungsreihe wird ermöglicht mit der Unterstützung der Österreichischen Kulturforum Bern, der Deutschen Botschaft Bern und von Migros Kulturprozent. Sie ist Teil der nationalen Kampagne „Gartenjahr2016“.

Die Überlagerung von Gemeinschaftsgarten und Kunstraum ist ein spannendes Experimentierfeld, der Dialog zwischen dem Garten und den künstlerischen Werken eröffnet neue Perspektiven sowohl für die Kunstschaffenden als auch die Betrachter. Unser Garten bietet eine Reihe unterschiedlicher Raumcharaktere: eine Naturwiese, eine Baumgruppe von drei Föhren, die Hauptzone mit den Pflanzkisten, das Gartenhaus, die Bühne, der Baumhain, das Teehaus aus SBB-Paletten. Die eingeladenen KünstlerInnen bestimmen in Zusammenarbeit mit der Kuratorin den Standort des Kunstwerks. Dieser beeinflusst bereits einen Teil der Wirkung der künstlerischen Arbeit: Soll er heimlich darauf warten, entdeckt zu werden? Braucht er einen definierten Raum? Soll er unter der Erde auf den Frühling hoffen? Oder entsteht er erst in den Köpfen des Publikums?

Aufgrund der Erfahrungen der Kunstreihe 2015 kann für 2016 im Garten alles ermöglicht und nichts erwartet werden. Wie gegensätzlich die räumlichen Qualitäten des Merkurgartens sind, so unterschiedlich können auch die künstlerischen Positionen sein. Ihr Zusammenwirken mit dem Garten und miteinander ist eine lang anhaltende, mit immer mehr Stimmen klingende Symphonie, die wir gerne auch dieses Jahr weiterspielen möchten.

Die Verbindung zwischen urbaner Natur und Kunst im öffentlichen Raum ist ebenfalls bei grossen Prestigeprojekten zu finden: bei High Line in New York oder beim Gleisdreieck in Berlin sind in den letzten Jahren grossartige Kunstausstellungen realisiert worden. Aber diese eigene Kombination zwischen Urban Gardening und Kunst, deren Möglichkeiten noch lange nicht ausgelotet sind, scheint einzigartig in der Kunstwelt.

Die Reihe „kunst pflanzen“ ist Spiel, ist Experiment, ist Beihilfe zur Freude.

Kuratorin: Ildikó Séra / HU, CH

 

 

Kunst pflanzen Plakat Flyer klein

 

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