Der Merkurgarten auf SRF1

Der Beitrag für Mini Schwiiz, dini Schwiiz, den die SRF letzten Herbst unter anderem im Merkurgarten gedreht hat, ist ausgestrahlt worden. Thomas Dimov, Gründer des Merkurgartens zeigt sein Riesbach-Quartier, ab der Minute 13:40 stellen wir den Merkurgarten vor.

https://www.srf.ch/play/tv/mini-schwiiz-dini-schwiiz/video/stadt-zuerich—tag-5—riesbach?urn=urn:srf:video:e14da65b-2a59-4095-a5f4-51dc36d19240

13. Gartentag in Hirslanden, Hottingen und Riesbach

Private GartenbesitzerInnen öffnen am Samstag, 29. Mai von 11 bis 16 Uhr für die Quartierbevölkerung und Interessierte ihre Pforten.

Lassen Sie sich von diesen «Gartengeschichten» inspirieren und bezaubern, daraus können bereichernde Begegnungen mit Gartenfreunden und anregende Gespräche entstehen.

Jeder dieser Gärten ist einzigartig & freut sich «entdeckt» zu werden!

Der Merkurgarten im Seeburgpark bewahrt das Geheimnis der verschwundenen Seeburgvilla. Ist sie auf Reisen wie unser Gartenhaus? Stimmt es, dass es in unserem Garten auch „kunst pflanzen“ gibt? Und wieso bitte heisst unser Garten eigentlich „Merkurgarten“? Lassen Sie sich von den Mitgliedern des Gemeinschaftsgartens in die Geschichte und die Geschichten eines der ältesten Urban Gardening Projekts der Stadt Zürich entführen.

An unserer Bar erhalten Sie Erfrischungen und süsse Überraschungen aus Ana’s Biscuiterie.

Der 13. Gartentag ist eine Veranstaltung der Quartiervereine Hirslanden, Hottingen und Riesbach.

Programm:

1  Gartendenkmal Neumünsteranlage Neumünsterallee 21, Bus 31/Tram 11 bis Hegibachplatz. Führung durch die historische Parkanlage von 10 bis 11 Uhr.

2  Privatgarten Dobler-Gross
Südstr. 98. Bus 77 bis Wonnebergstrasse. 
Lebensraumgarten für Insekten, Igel, Kröten und andere Tiere. Gartenbesitzerin Christine Dobler ist Mitverfasserin des Buches »Stadtfauna: 600 Tierarten der Stadt Zürich».

3  Privatgarten Regula Hug
Lureiweg 4, Bus 77 bis Altenhofstrasse. 
Trittsteingarten für mehr Biodiversität.

4  Privatgarten Schindler-Frei
Sempacherstr. 53, Tram 11 bis Wetlistrasse. 
Terrassierter Sammlergarten im englischen Stil. Der Gartenbesitzer Herbert Frei ist Autor des Buches «Der Hanggarten eines passionierten Pflanzensammlers».

5  Privatgarten Livia Risch
Enzenbühlstr. 38. Tram 11 bis Friedhof Enzenbühl oder Bus 77 bis Epiklinik. 
Hausgarten mit Bach.

6  Privatgarten Lisa Herzog
Witikonerstr. 28, Bus 31, 33, Tram 8, 3 bis Klusplatz, Garteneingang vis à vis Sempacherstrasse 15. 
Naturnaher Familiengarten, grüne Oase im städtischen Umfeld, seit Jahrzehnten gepflegt und gestaltet.

7  Privatgarten Constam
Kapfstr. 25, Bus 31 bis Kapfstrasse. 
Familiengarten mit Garten- eisenbahn.

8  Privatgarten Felix & Maya Pfister
Kapfsteig 37, Bus 31 bis Kapfstrasse.
Familiengarten mit Strauchpänonien, Rosen, Stauden und Gehölzen.

9 Privatgarten Keller-Merz
Waserstr. 24, Bus 31 bis Drusberstrasse, Fussweg abwärts, Eierbrechtstrasse überqueren, den Raintobel hinunter in die Waserstrasse mündend 
oder Tram 11 bis Burgwies, Waserstrasse Richtung Witikon, nach dem Wald 2. Haus rechts. Romantischer terrassierter Garten in Waldlichtung mit Teichen und Brüggli, vielfältige Bepflanzung.

10 Privatgarten Hedy Betschart
Kempterstr. 9. Bus 31, 33, Tram 8,3 bis Klusplatz, in Richtung Hegibachstrasse. 
Terrassierter, biologisch bewirtschafteter Familiengarten mit Blumen und Gemüse.

11 Delta-Schulgarten
Ende Kempterstrasse, unterhalb Rebhügel, ab Klusplatz über Hegibachstrasse (3 Min.) in Kempterstrasse (5 Min.). Permakultur, Kraterbeet, Trockenbach, Wildpflanzen und Kräuterspirale.

12 Privatgarten Heusser
Doldertal 32, Bus 33 bis Hofstrasse. Familengarten am Waldrand im mediterranen Stil.

13 Merkurgarten im Seeburgpark
Zollikerstr. 60, Bus 33 bis Botanischer Garten. 
Gemeinschaftsgarten und Kunstprojekt („kunst pflanzen“)

Unser Gartentag im April

Am 10. April 2021 haben wir uns im Garten versammelt, um nach dem langen Winter mit den anstehenden Arbeiten zu beginnen. Dem Merkurgarten hat es gut getan und uns auch.

Wir freuen uns sehr, dass wir so viele neue Mitglieder haben:

Willkommen Jennifer, Averill, Felix, Elias, Mara, Mirko, Miriam und David!

Wir nehmen auch dieses Jahr am Quartiergartentag am Samstag, 29. Mai 2021 teil.

Transition Zürich – Nachhaltiges Riesbach

Flyer Riesbach Transition
Am Donnerstag, 30. Januar ab 19:00 Uhr stellen wir unser Projekt für eine Erweiterung des Merkurgartens an der Veranstaltung von Transition Zürich vor:
Ein Café für den Seeburgpark!

Heute erinnert nur noch eine weinbewachsene Pergola an die bis in die siebziger Jahre hier über den gleichnamigen Park thronende Seeburgvilla. Genau hier, genaugenommen am Standort des an die Villa angebauten Ökonomiegebäudes will jetzt eine Quartierinitiative einen zweigeschossigen Pavillon errichten.* Dieser soll im Erdgeschoss ein kleines Café und im Obergeschoss einen Projektraum für Quartierinitiativen aufnehmen. Der von der Pergola gebildete Hof dient als Aussenraum und lässt eine Situation ähnlich eines Klosters mit Kreuzgang entstehen. Die Rolle des „Klostergartens“ übernimmt dabei der seit diesem Frühling bereits am Standort bestehende Merkurgarten.

Die Idee des Café-Pavillons geistert schon lange in den Köpfen der MerkurgärtnerInnen. Sie findet auch Interesse beim Quartierverein und bei der Stadt. Ein solcher Raum könnte den etwas verschlafenen Park sanft beleben. Er könnte ausserdem zusätzlich zum naheliegenden Gemeinschaftszentrum eine wichtige Funktion für das zunehmend von Gentrifizierung und Kommerzialisierung gebeutelte Seefeld-Quartier einnehmen. Besonders die zahlreichen ZuzügerInnen würden einen zusätzlichen Treffpunkt begrüssen. Dieses Bedürfnis wurde bereits beim schon seit sieben Jahren bestehenden Merkurgarten Projekt deutlich sichtbar.

* In der November Nummer des Quartiermagazins Kontacht ist ein Beitrag des Merkurgarten-Initianten Thomas Dimov erschienen, welcher die Geschichte der Seeburgvilla aufrollt und das Projekt vorstellt.

 

Flyer GZ Riesbach

Finnissage „IN RECTANGLE“ mit Glühwein und Feuer am 10. Januar 2020, um 18:00

  

Wir laden herzlich zur Finnisage mit Glühwein (damit wir auch nach den Feiertagen nicht ohne lustige Stunden bleiben) im Merkurgarten im Seeburgpark:

am Freitag, 10. Januar 2020 um 18:00 erleben wir die Installaton von Marianne Mettler aus Zürich und Jakob Pfaundler aus Österreich mit dem Titel „IN RECTANGLE II – Allegorie eines überwachungsfreien Raums“ neu, da die Natur sich in den letzten Monaten die Arbeiten verändert hat. 

Wasser und Wind, Pflanzenwuchs und Algen fügten den Arbeiten ihren Teil bei.

Ein Café für den Seeburgpark!

Villa Seeburg - Bodmer-TrümplerDie Villa Seeburg auf einer zeitgenössischen Zeichnung, Autor unbekannt.

Villa Seeburg 30erDie Villa Seeburg aufgenommen in den 1930er Jahren. Foto: Baugeschichtliches Archiv / Wolf Bender & Wolf Benders Erben

 

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Zwei Visualisierungen des geplanten Pavillons, Thomas Dimov, Dipl. Arch. ETH SIA

Heute erinnert nur noch eine weinbewachsene Pergola an die bis in die siebziger Jahre hier über den gleichnamigen Park thronende Seeburgvilla. Genau hier, genaugenommen am Standort des an die Villa angebauten Ökonomiegebäudes will jetzt eine Quartierinitiative einen zweigeschossigen Pavillon errichten.* Dieser soll im Erdgeschoss ein kleines Café und im Obergeschoss einen Projektraum aufnehmen. Der von der Pergola gebildete Hof dient als Aussenraum und lässt eine Situation ähnlich eines Klosters mit Kreuzgang entstehen. Die Rolle des „Klostergartens“ übernimmt dabei der seit diesem Frühling bereits am Standort bestehende Merkurgarten. Die Projektstudie lässt die Bezugnahme auf bestimmte Gestaltungselemente der Villa erkennen und lässt sich somit auch als Erinnerung an das verlorene Baudenkmal lesen.

Die Idee des Café-Pavillons geistert schon lange in den Köpfen der MerkurgärtnerInnen. Sie findet auch Interesse beim Quartierverein und bei der Stadt. Ein solcher Raum könnte den etwas verschlafenen Park sanft beleben. Er könnte ausserdem zusätzlich zum naheliegenden Gemeinschaftszentrum eine wichtige Funktion für das zunehmend von Gentrifizierung und Kommerzialisierung gebeutelte Seefeld-Quartier einnehmen. Besonders die zahlreichen ZuzügerInnen würden einen zusätzlichen Treffpunkt begrüssen. Dieses Bedürfnis wurde bereits beim schon seit sieben Jahren bestehenden Merkurgarten Projekt deutlich sichtbar.

Am 12. Dezember um 18:00 Uhr findet anlässlich des Seefeldstamms des Quartiervereins im Hotel Seefeld ein erstes Infotreffen statt. Es soll eine Initiativgruppe gebildet werden, welche eine Trägerschaft, ein Betriebskonzept und eine Finanzierungsstrategie erarbeiten soll.

* In der aktuellen November Nummer des Quartiermagazins Kontacht erscheint ein Beitrag des Merkurgarten-Initianten Thomas Dimov, welcher die Geschichte der Seeburgvilla aufrollt und das Projekt vorstellt.

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Midissage IN RECTANGLE II am Freitag, 4. Oktober 2019 um 18:00

Nach der Vernissage laden wir euch zur Midissage:

am 4. Oktober 2019 um 18:00

durchwandern wir den Garten mit den KünstlerInnen Marianne Mettler und Jakob Pfaundler um die interaktive Installation IN RECTANGLE II zu erleben. Zusammen haben sie für das Urban Gardening Projekt eine Reihe von subtilen Interventionen zum Thema „Überwachung“ erarbeitet.

Sei Teil des Projekts IN RECTANGLE II! Wie, das erfährst du vor Ort rund um die Uhr im Merkurgarten.

mit freundlicher Unterstützung von Migros Kulturprozent

Fotos: Marianne Mettler

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In Rectangle II – Vernissage am Samstag, 7. September um 18:00

ArtTalk

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Allegorie eines überwachungsfreien Raums
Marianne Mettler, Zürich | Jakob Pfaundler, Piburg | Tirol

Gesichtserkennung überall…Datenspuren, Algorithmen, Daten ICH. Die Binärcodes sind unsere Dematerialisierung.

P= Jakob Pfaundler | M=Marianne Mettler

P

Die Überwachungshysterie hat etwas Absurdes und gleichzeit Bedrohliches an sich. Ich bin von dieser Absurdität ausgegangen. Wir wissen nie genau ob die Kamera, der wir ins Augen schauen, ein Fake oder real ist.

M über P
In Pfaundler’s Installation bewachen sich die Kameras gegenseitig. Wie ein Paar; zärtlich, absurd.

P

Kann Überwachung zärtlich sein, scheinbar unberührt nur durch den Blick aufeinander. Der Raum als streichelnder Überwacher seiner Umgebung und derer, die sich in seinem Umfeld bewegen. Technologisch dem Menschen meilenweit voraus.

M

Der rechteckige, analoge Frame auf den grossformatigen Portraits ist ein Anti-Gesichtserkennungsalgorithmus der verhindert, dass Gesichtserkennungssoftware Personen erfolgreich identifiziert. Das Bubble-Frame Schutzschild kann leicht selber gemacht werden. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Wir unterstützen Sie dabei.

P

Die Natur „überwacht“ uns Menschen ständig und kommuniziert dabei mit Mitteln, die den Menschen nur schein- bar verborgen sind. Der Baum als leicht sichtbares Element im Wald besitzt ein umfangreiches Netzwerk. Wie wird die Datenmenge die dabei anfällt verarbeitet? Ist sie kollektiv zugänglich?

M

Gesichtserkennung überall. Unser Daten ICH verrät eine ganze Menge über uns. In vielen Bereichen unseres Alltags werden wir auf Basis unserer Datenspuren bewertet. Algorithmen berechnen Ergebnisse, von denen wir gar nicht wissen, wie diese überhaupt zustande kommen, oder wo sie letztendlich überall verwendet werden.

P

Aus einem Besuchen im Walde ergibt sich ein absurdes Bild. Bäume mit Überwachungkameras als Beispiel der scheinbar unsichtbaren Vorgänge „in der Natur“. Transferiert in die Bildsprache der Collage unserer Zeit.

M

Der Wunsch nach Überwachung als Sehnsucht nach der verlorenen Geborgenheit, wider die Einsamkeit.

Marianne Mettler & Jakob Pfaundler

29. Juni 2019 ab 18:00: grosses Eröffnungsfest des neuen Merkurgartens mit Buchpräsentation, italienischem Abendessen und feinstem Sommerkino

18:00
Experimentelle Kunst im ländlichen Raum
Hanga Séra und Michael Hiltbrunner im Gespräch
 
Wie kann herausfordernde und experimentelle Kunst im ländlichen Raum stattfinden? Wie kann die Peripherie so in die Mitte rücken? Der Künstler Peter Trachsel (1949–2013) realisierte über mehrere Jahrzehnte künstlerische Projekte an den Rändern und baute ab 1987 bis zu seinem Tod in Dalvazza (Prättigau) mit dem von ihm geleiteten Institut «die Hasena» das Passagenhaus als Ort der Kunst auf. Hanga Séra (Künstlerin und Architektin, aktiv in «die Hasena») und Michael Hiltbrunner (Kulturanthropologe und Kunstforschender, ZHdK) zeigen anhand der Monografie zu Peter Trachsel das Potential seiner Arbeit für die aktuelle künstlerische Praxis. In Kooperation mit SARN / Swiss Artistic Research Network.
 
Michael Hiltbrunner erschloss das Archiv von Peter Trachsel und gab das Buch Wir muten Ihnen alles zu – Peter Trachsel und die Hasena mit heraus. Es enthält eine umfassende Retrospektive auf sein Werk und eine Würdigung seines Beitrags zu Performancekunst, partizipativer Kunst, Kunst im ländlichen Raum, Kunst und Öffentlichkeit und generell für Selbstorganisation in der Kunst. Mit Beiträgen von Linus Bill, Gina De Micheli, Charlotte Gohs, Michael Hiltbrunner, Ginia Holdener, Bernd Kempker, Birgit Kempker, Marc Matter und Yost Wächter, Gestaltung: Studio NOI. 
 
Wir muten Ihnen alles zu. Peter Trachsel und die Hasena   
Hg. von Michael Hiltbrunner und der Stiftung für fliessenden Kunstverkehr  
Verlag Scheidegger & Spiess, Zürich
ISBN 978-3-85881-609-2 
19:00
feinstes talienisches Antipasti der Wahl-Venezianerin Teresa Micheletti
mit selbstgebackenem Brot aus dem garteneigenen Pizzaofen
21:30
Die Architekturtage Zürich zeigen im Sommerkino den grossartigen Dokumentarfilm „Thank you for the rain“ von Julia Dahr und Kisilu Musya