Gartenkindkurs 2016 – Zwischenbericht

Die Gartenkinder mit Kursleiterin Yasemin Sieber

Die Gartenkinder mit Kursleiterin Yasemin Sieber

Gartenbeete

Fünf Gartenbeete wurden für die Gartenkinder reserviert.

Becherlupe, Gartenhaus

Arbeiten mit der Becherlupe im Gartenhaus.

Im Projekt «Gartenkind» von Bioterra lernen Kinder ausserhalb der Schule im Biogarten den Umgang mit der Natur kennen. Ende März startete der Gartenkurs, der noch bis Ende September dauert, im Merkurgarten. Acht Gartenkinder bepflanzen und pflegen zu zweit ihr Gartenbeet und erleben dabei auf vielfältige Weise ein Gartenjahr.

Das feuchte Wetter im Frühling und Frühsommer erleichterte massiv das Giessen der Beete, lockte jedoch sehr viele Schnecken an. So waren viele Keimlinge und Setzlinge von Mais, Busch- und Stangenbohnen und weiteren Gartenpflanzen ein gefundenes Fressen für die Gartenbewohner – aber auch dies gehört zum Gärtnern dazu. Gartenkresse, Spinat, verschiedene Salate und Radiesli bereicherten jedoch bereits die Mahlzeiten der Gartenkinder – nach den Ferien folgen Kartoffeln, Gurken, Zughetti, Randen und Co.

Neben der praktischen Gärtnerarbeit durfte auch etwas Theorie mit Experimenten nicht fehlen. Dabei wurden unter anderem die Herkunft der Kartoffel, der Aufbau des Bodens mit einem Versuch zum Bodenprofil, die Entstehung von Kompost mit Bestimmung der Komposttierchen sowie die Vermehrungsstrategien von Pflanzen behandelt.

Ich wünsche den Gartenkindern mit der neuen Kursleiterin weitere schöne grüne Erlebnisse sowie ein krönendes Gartenfest als Abschluss.

August 2016 / Yasemin, Kursleiterin bis zu den Sommerferien

„Entschleunigung“ – Bewegungsworkshop mit duoSRAWUSCH

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Als Vorbereitung auf ihre Performance im Rahmen der Reihe „kunst pflanzen 2.0“ laden die Wiener Performance Künstler duoSRAWUSCH zum Bewegungsworkshop „Entschleunigung“.

Workshop:
Mittwoch, 24. 8. bis Freitag, 26. 8. jeweils 17-20 Uhr
Samstag, 27. August, 14-17 Uhr

Performance:
Samstag, 27. August, 18 Uhr (Kreuzplatz 8032 Zürich und Umgebung)

Teilnehmeranzahl:
max. 15 Personen (keine Vorkenntnisse notwendig)

Kosten:
90 Franken pro Person (zum ersten Termin mitbringen)

Ort:
Hirslanden / Riesbach / Hottingen (noch offen)

Anmeldung:
merkurgarten@gmx.ch (bis spätestens Montag, 22. August)

In dem Performance-Workshop wird duoSRAWUSCH mit den TeilnehmerInnen durch bewusste, fliessende Bewegungsabläufe eine gemeinsame Präsenz üben. Der Schwerpunkt des Workshops liegt neben der Langsamkeit in der Aufmerksamkeit für ein Gruppen-Bewusstsein.

Als Ergebnis entsteht ein Improvisationsrahmen für eine tänzerische Intervention, die im öffentlichen Raum gezeigt wird. Im Zusammenspiel mit der Umgebung entfaltet diese ihre Kraft. Die Gruppe kann als einziger langsamer Körper anderen Geschwindigkeiten vor Ort Inspiration, Hindernis oder Vereinnahmung sei.

„Wenn du es eilig hast, geh langsam.“ (Konfuzius, 551-479 v. Chr.)

Info: http://www.slowforward.org

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9. Juli 2016 – Gorilla Gardening von Jorn Ebner

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Der Gorilla fing am 9. Juli um 13:00 in Zürich zu gärtnern an: zuerst ist er am Merkurplatz gesichtet worden, zog dann nach einer Stunde in den Artergut weiter, wo er zum Staunen vieler vor Ort Pflanzen anfertigte und einpflanzte.

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Der Gorilla verliess gegen 15:00 den Artergutpark und nahm Kurs auf den Merkurgarten.

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Dort setze er seine Gardening-Performance im Schatten der Fichten fort.

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Die Pflanzen des Gorilla fügten sich harmonisch in die üppige Flora des Gartens ein.

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Um 18:00 verwandelte sich der Gorilla in Jorn Ebner aus Berlin, der beim Künstlergespräch mit Ildikó Séra, Kuratorin der Reihe „kunst pflanzen 2.0“ über Dada, produktive Missverständnisse und die Präsenz als Gorilla sprach.

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Wir danken der Deutschen Botschaft und Migros Kulturprozent, dass sie die Veranstaltung ermöglicht haben.

4. Juni 2016 – Vernissage Sabina Gnädiger

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„Edgy bubbles“ heisst die Arbeit von Sabina Gnädiger.

Die Winterthurer Künstlerin bezog sich auf das Baugespann, das seit Monaten die Zukunft des Merkurgartens in die Gegenwart projiziert: ab nächstes Jahr zieht die Migros-Filiale wegen Umbau vom Kreuzplatz auf die Kreuzbühlwiese, der Gemeinschaftsgarten wandert deswegen für zwei Jahre auf das Dach des Verkaufscontainers.

Sabina Gnädiger zitiert in ihrem Werk die Bauprofile, sie lässt sie auf dem Dach des Palettenwürfels, der die Moosarbeiten bzw. den Videoloop „Bouquet“ von Jörg Egli in seinem Inneren beherbergt, verspielt tanzen. Dem Raum, den sie bilden, kommt eine besondere Aufgabe zu: er wird durch farbige Balloons ausgefüllt, die durch ihren feinen Farbverlauf etwas Körperhaftes, Animalisches haben.

Beim Künstlergespräch, das die Kuratorin der Reihe „kunst pflanzen 2.0“ Ildikó Séra, mit der Künstlerin geführt hat, erzählte sie von der Rolle, die die Luft in ihren Arbeiten hat, bzw. vom langen und sorgfältigen Entstehungsprozess ihrer Werke, bei denen sie durch monatelange Praktika neue handwerkliche Fertigkeiten aneignet. Anschliessend nahm der Abend mit Grillen & Wein einen gemütlichen Ausklang.

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Sabina Gnädiger

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Sabina Gnädiger und Ildikó Séra

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„edgy bubbles“ mit dem Werk von Max Bottini im Vordergrund

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Sabina Gnädinger mit „Bouquet“ von Jörg Egli im Hintergrund

Die Arbeit war für die Dauer einer Woche konzipiert, die Bubbles sind danach entfernt worden. Die verspielte Komposition aus den Formen eines Baugespanns steht weiterhin auf dem Palettenwürfel.

21. Mai 2016 – Vernissage Jürg Egli

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Innehalten zeichnet Jürg Eglis Bilderfolgen aus. Und Stille. Denn erst beim geduldigen Betrachten der Fotoserien kommt Bewegung ins Bild. Das wird noch deutlicher, wenn man seine Stilleben anschaut, die Blumenarrangements, die an holländische Gemälde erinnern. Drei Wochen lang richtet sich das Objektiv seiner Kamera darauf, alle 5 Sekunden wird das Blumenarrangement fotografiert, drei Wochen lang öffnet sich das Auge der Kamera und erzeugt unglaubliche 280 000 Bilder eines Vanitasmotivs, die später in einem dreistündigen Filmloop dem Betrachter in verdichteter Weise das Vergehen der Natur vorführt. Der lang anhaltende, der ausgedehnte Blick erlaubt es, den Wandel der Farben zu erleben. Fast meint man, das Fallen der Blätter zu hören. Zeit nehmen muss man sich, um winzige Details, um die Verwandlung in einem langsamen Rhythmus zu entziffern.

Michael Guggenheimer / textkontor

www.analyze.ch

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Jürg_Egli_Grillfest

Mit freundlicher Unterstützung des GZ Hottingen

9. April 2016 – Vernissage Agatha von Däniken

Agatha_Vernissage_TitelbildFür den Merkurgarten hat die Zürcher Künstlerin Agatha von Däniken eine textile Figur geschaffen, die inmitten der Pflanzen schwebt. Keine Vogelscheuche, eher ein Wesen, das präsent ist und mit den Pflanzen in einen Dialog tritt. Eine Figur in Weiss, die zwischen den Pflanzen tanzt, die darüber hinausblickt und die von ihnen schliesslich umwachsen wird. Installiert wurde sie an einem Gestänge – analog einem Spalier – in einem der Palettenrahmen, den es im Merkurgarten als Pflanzkisten gibt. In diesem werden verschiedene Pflanzen ausgesät oder angepflanzt, die dann während der Wachstumsphase dem Rahmen entlang nach oben klettern und das Gestänge mehr und mehr umwachsen und umhüllen, bzw. die von unten her der Figur entgegenstreben.

Die Figur besteht aus textilem Material. Der obere Teil ist aus Molton (oder Jute) gefertigt, der untere Teil ist gehäkelt. Sie wird an einem transparenten Faden aufgehängt, so dass sie sich – je nach Luftzug – um sich selber drehen kann, aber auch vom Wind hin- und her bewegt wird. Das Gestänge ist aus Holz.

Wesentlicher Bestandteil dieser Arbeit sind die Veränderungen, die im Laufe der Zeit stattfinden und die sich nicht voraussehen lassen: Zum einen wird sich das Erscheinungsbild der Figur selber verän- dern. Sie ist dem Wetter ausgesetzt und wird wohl durch Verschmutzungen der Luft wie Abgase oder Pollen ihre helle Farbe verlieren. Auch kann es sein, dass die Fäden langsam ausfransen. Zum andern ändert sich ihre Umgebung: Durch das Wachstum der Pflanzen wird sie mehr und mehr integriert, vielleicht sogar ein Stück weit verhüllt oder gar bedrängt. Es geht mir hier um das Zusammenspiel der gestalteten textilen Form mit dem Umfeld, zu dem hier die Pflanzen wie auch das Wetter gehören. Ich kann bei dieser Arbeit nur die Ausgangslage definieren, die weitere Entwicklung dieser Installation wird sich zeigen.

www.agathavondaeniken.com/

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Agatha-Vernissagepublikum

Gemeinsame Aussaat von Flachs:

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Mit freundlicher Unterstützung des GZ Hottingen

Urbanes Gärtnern

Urbanes Gärtnern ist auch etwas für Menschen ohne grünen Daumen. Der Start gelingt am einfachsten mit unseren neuen Handouts zum urbanen Gärtnern:

> Urbanes Gärntnern Basics

> Fruchtwechsel und Mischkultur

Von „Gartenzauber“ haben wir folgende Tabelle übernommen, welche günstige Kombinationen von Pflanzen darstellt:

> Mischkultur-Tabelle

Der Pflanzkalender von „Veg and the City“ hilft ebenfalls bei der Gartenplanung:

> Pflanzkalender

Wer sich noch eingehender mit dem Thema beschäftigen möchte, kann eines unserer spezialisierten Gartenbücher ausleihen. Die anderen GärtnerInnen oder der Gartenleiter helfen ebenfalls gerne weiter.

kunst pflanzen 2.0

Im Anschluss an die Vernissagen findet jeweils ein Künstlergespräch mit der Kuratorin statt.

Im Anschluss an die Vernissagen gibt es jeweils ein Künstlergespräch und einen Apéro.

Nach der erfolgreichen Erstauflage im vergangenen Jahr geht kunst pflanzen in die zweite Runde. Die bereits vorhandenen Werke verbleiben zum Teil im Merkurgarten.

9. April – Agatha von Däniken / Zürich, CH
21. Mai – Jürg Egli / Zürich, CH
4. Juni – Sabina Gnädinger / CH
9. Juli – Jorn Ebner / Berlin, DE
27. August – duoSRAWUSCH / Wien, AT
10. September – Gunter Wagner / DE, NL
1. Oktober – Ildikó Séra / CH

jeweils am Samstag um 18:00 mit anschliessendem Künstlergespräch und Apéro.

Die Veranstaltungsreihe wird ermöglicht mit der Unterstützung der Österreichischen Kulturforum Bern, der Deutschen Botschaft Bern und von Migros Kulturprozent. Sie ist Teil der nationalen Kampagne „Gartenjahr2016“.

Die Überlagerung von Gemeinschaftsgarten und Kunstraum ist ein spannendes Experimentierfeld, der Dialog zwischen dem Garten und den künstlerischen Werken eröffnet neue Perspektiven sowohl für die Kunstschaffenden als auch die Betrachter. Unser Garten bietet eine Reihe unterschiedlicher Raumcharaktere: eine Naturwiese, eine Baumgruppe von drei Föhren, die Hauptzone mit den Pflanzkisten, das Gartenhaus, die Bühne, der Baumhain, das Teehaus aus SBB-Paletten. Die eingeladenen KünstlerInnen bestimmen in Zusammenarbeit mit der Kuratorin den Standort des Kunstwerks. Dieser beeinflusst bereits einen Teil der Wirkung der künstlerischen Arbeit: Soll er heimlich darauf warten, entdeckt zu werden? Braucht er einen definierten Raum? Soll er unter der Erde auf den Frühling hoffen? Oder entsteht er erst in den Köpfen des Publikums?

Aufgrund der Erfahrungen der Kunstreihe 2015 kann für 2016 im Garten alles ermöglicht und nichts erwartet werden. Wie gegensätzlich die räumlichen Qualitäten des Merkurgartens sind, so unterschiedlich können auch die künstlerischen Positionen sein. Ihr Zusammenwirken mit dem Garten und miteinander ist eine lang anhaltende, mit immer mehr Stimmen klingende Symphonie, die wir gerne auch dieses Jahr weiterspielen möchten.

Die Verbindung zwischen urbaner Natur und Kunst im öffentlichen Raum ist ebenfalls bei grossen Prestigeprojekten zu finden: bei High Line in New York oder beim Gleisdreieck in Berlin sind in den letzten Jahren grossartige Kunstausstellungen realisiert worden. Aber diese eigene Kombination zwischen Urban Gardening und Kunst, deren Möglichkeiten noch lange nicht ausgelotet sind, scheint einzigartig in der Kunstwelt.

Die Reihe „kunst pflanzen“ ist Spiel, ist Experiment, ist Beihilfe zur Freude.

Kuratorin: Ildikó Séra / HU, CH

 

 

Kunst pflanzen Plakat Flyer klein

 

Vernissage 11. September 2015 – Anne Staehelin / CH

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Die Basler Künstlerin und Architektin Anne Staehelin hat den Titel der Kunstreihe wortwörtlich genommen. Sie kam mit 120 Blumenzwiebeln aus Basel angereist, um im Merkurgarten Kunst zu pflanzen.

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Blumenzwiebeln

Nach der Reinigung der Wiese hat sie gemeinsam mit Gärtnerinnen und Gärtnern des Gemeinschaftsgartens die Zwiebel in eine geschwungene Form ausgelegt.

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Unter dem Schutz des Zeltes haben wir im Nieselregen die Erde aufgelockert, um die Zwiebel einzusetzen. Am Ende der Aktion war das Kunstwerk unter der Erde verschwunden.

Beim anschliessenden Gespräch beantwortete sie unter anderem Fragen aus dem Publikum; sie hat den Unterschied zwischen Gartenkunst und Kunstgarten erörtert und definierte dabei den künstlerischen Willen, als essenziellen Kern des Kunstwerks, der aus einer Gruppe von Pflanzen ein Kunstwerk bildet.

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Dann hiess es warten: die Blumenzwiebel verschwanden im Winter unter dem trockenen Rasen, um im Frühling  mit ihren frischen Farben und eleganten Formen das Kunstwerk zum Leben zu erwecken.

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Doppel-Vernissage 30. August 2015 – Lisa Schiess / Jürg Egli / CH

„Fragment aus der ROSENHECKE” of Lisa Schiess / CH

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Bei der Doppel-Vernissage sind gleichzeitig zwei unterschiedliche Arbeiten präsentiert worden:

Lisa Schiess druckte Rosen-Zuchtnamen auf Fahnenstoff, dieses Werk betont jetzt die Grenze des Baumhains vom Merkurgarten. Das gesamte Werk „ROSENHECKE“, dessen Fragment jetzt in Zürich zu sehen ist, wurde 2007 das erste Mal im Rahmen der Ausstellung „Môtiers – art en plein air“ in der französischen Schweiz dem Publikum gezeigt. Der Schriftzug verbindet poetische Rosennamen, die wie eine aussergewöhnliche Assoziationskette wirken. Anstatt im Garten Rosen zu pflanzen, pflanzt sie in unserer Imagination Blumen, die nur durch unsere Vorstellungskraft zu blühen beginnen. In dieser Hinsicht weist ihr Werk eine starke Verbindung zur „Archäologie der Erinnerungen“ und „Petit Swiss“ auf, die ebenfalls auf die Fantasie der BetrachterInnen bauen.

Print auf Fahnenstoff. Länge: 6m / Höhe 30cm
Weitere Infos zur Arbeit von Lisa Schiess:
http://www.lisaschiess.ch
http://www.likeyou.com/lisaschiess

 

„Moss landscapes” of Jürg Egli / CH

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Jürg Egli hat vier unterschiedliche Mooslandschaften geschaffen: die ersten Zwei beinhalten Teile seiner letzten Ausstellung in der Sollbruchstelle. Dort hat er ein 2,0m x 1,0m grosses Moosstück vom Dach der temporären Galerie in den Ausstellungsraum gebracht. Von diesem Werk hat er zwei kleinere Ausschnitte in den Merkurgarten transferiert; das erste beinhaltet eine „reine“ Mooslandschaft, das zweite ein Kastanienbaum-Pflänzchen inmitten von Moos, beide in passender Metallbox präsentiert. Betrachtet man sie von der Nähe, kann man ihre unglaubliche topographische Qualität entdecken. Wie anmutige Bonsai-Landschaften, offenbaren sie mal sanfte Hügel, mal grüne Täler voller Sträucher und Bäume.

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Die dritte Mooslandschaft stammt von einer zukünftigen Baustelle, wo bald der „Garten der Künste“ – als Teil der Kunsthaus-Erweiterung des britischen Architekten David Chipperfield – entsteht. Diese Box enthält unterschiedliche Gräser und natürlich Moos.

Die vierte Landschaft besteht aus roten Holzstückchen von einem kleinen Teich auf derselben städtischen Brache.

Mehr von der Arbeit von Jürg Egli:

http://www.analyze.ch

 

Bei einem spannenden Gespräch erfuhren wir mehr über das künstlerische Schaffen beider KünstlerInnen.

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