Transition Zürich – Nachhaltiges Riesbach

Flyer Riesbach Transition
Am Donnerstag, 30. Januar ab 19:00 Uhr stellen wir unser Projekt für eine Erweiterung des Merkurgartens an der Veranstaltung von Transition Zürich vor:
Ein Café für den Seeburgpark!

Heute erinnert nur noch eine weinbewachsene Pergola an die bis in die siebziger Jahre hier über den gleichnamigen Park thronende Seeburgvilla. Genau hier, genaugenommen am Standort des an die Villa angebauten Ökonomiegebäudes will jetzt eine Quartierinitiative einen zweigeschossigen Pavillon errichten.* Dieser soll im Erdgeschoss ein kleines Café und im Obergeschoss einen Projektraum für Quartierinitiativen aufnehmen. Der von der Pergola gebildete Hof dient als Aussenraum und lässt eine Situation ähnlich eines Klosters mit Kreuzgang entstehen. Die Rolle des „Klostergartens“ übernimmt dabei der seit diesem Frühling bereits am Standort bestehende Merkurgarten.

Die Idee des Café-Pavillons geistert schon lange in den Köpfen der MerkurgärtnerInnen. Sie findet auch Interesse beim Quartierverein und bei der Stadt. Ein solcher Raum könnte den etwas verschlafenen Park sanft beleben. Er könnte ausserdem zusätzlich zum naheliegenden Gemeinschaftszentrum eine wichtige Funktion für das zunehmend von Gentrifizierung und Kommerzialisierung gebeutelte Seefeld-Quartier einnehmen. Besonders die zahlreichen ZuzügerInnen würden einen zusätzlichen Treffpunkt begrüssen. Dieses Bedürfnis wurde bereits beim schon seit sieben Jahren bestehenden Merkurgarten Projekt deutlich sichtbar.

* In der November Nummer des Quartiermagazins Kontacht ist ein Beitrag des Merkurgarten-Initianten Thomas Dimov erschienen, welcher die Geschichte der Seeburgvilla aufrollt und das Projekt vorstellt.

 

Flyer GZ Riesbach

Finnissage „IN RECTANGLE“ mit Glühwein und Feuer am 10. Januar 2020, um 18:00

  

Wir laden herzlich zur Finnisage mit Glühwein (damit wir auch nach den Feiertagen nicht ohne lustige Stunden bleiben) im Merkurgarten im Seeburgpark:

am Freitag, 10. Januar 2020 um 18:00 erleben wir die Installaton von Marianne Mettler aus Zürich und Jakob Pfaundler aus Österreich mit dem Titel „IN RECTANGLE II – Allegorie eines überwachungsfreien Raums“ neu, da die Natur sich in den letzten Monaten die Arbeiten verändert hat. 

Wasser und Wind, Pflanzenwuchs und Algen fügten den Arbeiten ihren Teil bei.

Ein Café für den Seeburgpark!

Villa Seeburg - Bodmer-TrümplerDie Villa Seeburg auf einer zeitgenössischen Zeichnung, Autor unbekannt.

Villa Seeburg 30erDie Villa Seeburg aufgenommen in den 1930er Jahren. Foto: Baugeschichtliches Archiv / Wolf Bender & Wolf Benders Erben

 

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Zwei Visualisierungen des geplanten Pavillons, Thomas Dimov, Dipl. Arch. ETH SIA

Heute erinnert nur noch eine weinbewachsene Pergola an die bis in die siebziger Jahre hier über den gleichnamigen Park thronende Seeburgvilla. Genau hier, genaugenommen am Standort des an die Villa angebauten Ökonomiegebäudes will jetzt eine Quartierinitiative einen zweigeschossigen Pavillon errichten.* Dieser soll im Erdgeschoss ein kleines Café und im Obergeschoss einen Projektraum aufnehmen. Der von der Pergola gebildete Hof dient als Aussenraum und lässt eine Situation ähnlich eines Klosters mit Kreuzgang entstehen. Die Rolle des „Klostergartens“ übernimmt dabei der seit diesem Frühling bereits am Standort bestehende Merkurgarten. Die Projektstudie lässt die Bezugnahme auf bestimmte Gestaltungselemente der Villa erkennen und lässt sich somit auch als Erinnerung an das verlorene Baudenkmal lesen.

Die Idee des Café-Pavillons geistert schon lange in den Köpfen der MerkurgärtnerInnen. Sie findet auch Interesse beim Quartierverein und bei der Stadt. Ein solcher Raum könnte den etwas verschlafenen Park sanft beleben. Er könnte ausserdem zusätzlich zum naheliegenden Gemeinschaftszentrum eine wichtige Funktion für das zunehmend von Gentrifizierung und Kommerzialisierung gebeutelte Seefeld-Quartier einnehmen. Besonders die zahlreichen ZuzügerInnen würden einen zusätzlichen Treffpunkt begrüssen. Dieses Bedürfnis wurde bereits beim schon seit sieben Jahren bestehenden Merkurgarten Projekt deutlich sichtbar.

Am 12. Dezember um 18:00 Uhr findet anlässlich des Seefeldstamms des Quartiervereins im Hotel Seefeld ein erstes Infotreffen statt. Es soll eine Initiativgruppe gebildet werden, welche eine Trägerschaft, ein Betriebskonzept und eine Finanzierungsstrategie erarbeiten soll.

* In der aktuellen November Nummer des Quartiermagazins Kontacht erscheint ein Beitrag des Merkurgarten-Initianten Thomas Dimov, welcher die Geschichte der Seeburgvilla aufrollt und das Projekt vorstellt.

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Midissage IN RECTANGLE II am Freitag, 4. Oktober 2019 um 18:00

Nach der Vernissage laden wir euch zur Midissage:

am 4. Oktober 2019 um 18:00

durchwandern wir den Garten mit den KünstlerInnen Marianne Mettler und Jakob Pfaundler um die interaktive Installation IN RECTANGLE II zu erleben. Zusammen haben sie für das Urban Gardening Projekt eine Reihe von subtilen Interventionen zum Thema „Überwachung“ erarbeitet.

Sei Teil des Projekts IN RECTANGLE II! Wie, das erfährst du vor Ort rund um die Uhr im Merkurgarten.

mit freundlicher Unterstützung von Migros Kulturprozent

Fotos: Marianne Mettler

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In Rectangle II – Vernissage am Samstag, 7. September um 18:00

ArtTalk

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Allegorie eines überwachungsfreien Raums
Marianne Mettler, Zürich | Jakob Pfaundler, Piburg | Tirol

Gesichtserkennung überall…Datenspuren, Algorithmen, Daten ICH. Die Binärcodes sind unsere Dematerialisierung.

P= Jakob Pfaundler | M=Marianne Mettler

P

Die Überwachungshysterie hat etwas Absurdes und gleichzeit Bedrohliches an sich. Ich bin von dieser Absurdität ausgegangen. Wir wissen nie genau ob die Kamera, der wir ins Augen schauen, ein Fake oder real ist.

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In Pfaundler’s Installation bewachen sich die Kameras gegenseitig. Wie ein Paar; zärtlich, absurd.

P

Kann Überwachung zärtlich sein, scheinbar unberührt nur durch den Blick aufeinander. Der Raum als streichelnder Überwacher seiner Umgebung und derer, die sich in seinem Umfeld bewegen. Technologisch dem Menschen meilenweit voraus.

M

Der rechteckige, analoge Frame auf den grossformatigen Portraits ist ein Anti-Gesichtserkennungsalgorithmus der verhindert, dass Gesichtserkennungssoftware Personen erfolgreich identifiziert. Das Bubble-Frame Schutzschild kann leicht selber gemacht werden. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Wir unterstützen Sie dabei.

P

Die Natur „überwacht“ uns Menschen ständig und kommuniziert dabei mit Mitteln, die den Menschen nur schein- bar verborgen sind. Der Baum als leicht sichtbares Element im Wald besitzt ein umfangreiches Netzwerk. Wie wird die Datenmenge die dabei anfällt verarbeitet? Ist sie kollektiv zugänglich?

M

Gesichtserkennung überall. Unser Daten ICH verrät eine ganze Menge über uns. In vielen Bereichen unseres Alltags werden wir auf Basis unserer Datenspuren bewertet. Algorithmen berechnen Ergebnisse, von denen wir gar nicht wissen, wie diese überhaupt zustande kommen, oder wo sie letztendlich überall verwendet werden.

P

Aus einem Besuchen im Walde ergibt sich ein absurdes Bild. Bäume mit Überwachungkameras als Beispiel der scheinbar unsichtbaren Vorgänge „in der Natur“. Transferiert in die Bildsprache der Collage unserer Zeit.

M

Der Wunsch nach Überwachung als Sehnsucht nach der verlorenen Geborgenheit, wider die Einsamkeit.

Marianne Mettler & Jakob Pfaundler

29. Juni 2019 ab 18:00: grosses Eröffnungsfest des neuen Merkurgartens mit Buchpräsentation, italienischem Abendessen und feinstem Sommerkino

18:00
Experimentelle Kunst im ländlichen Raum
Hanga Séra und Michael Hiltbrunner im Gespräch
 
Wie kann herausfordernde und experimentelle Kunst im ländlichen Raum stattfinden? Wie kann die Peripherie so in die Mitte rücken? Der Künstler Peter Trachsel (1949–2013) realisierte über mehrere Jahrzehnte künstlerische Projekte an den Rändern und baute ab 1987 bis zu seinem Tod in Dalvazza (Prättigau) mit dem von ihm geleiteten Institut «die Hasena» das Passagenhaus als Ort der Kunst auf. Hanga Séra (Künstlerin und Architektin, aktiv in «die Hasena») und Michael Hiltbrunner (Kulturanthropologe und Kunstforschender, ZHdK) zeigen anhand der Monografie zu Peter Trachsel das Potential seiner Arbeit für die aktuelle künstlerische Praxis. In Kooperation mit SARN / Swiss Artistic Research Network.
 
Michael Hiltbrunner erschloss das Archiv von Peter Trachsel und gab das Buch Wir muten Ihnen alles zu – Peter Trachsel und die Hasena mit heraus. Es enthält eine umfassende Retrospektive auf sein Werk und eine Würdigung seines Beitrags zu Performancekunst, partizipativer Kunst, Kunst im ländlichen Raum, Kunst und Öffentlichkeit und generell für Selbstorganisation in der Kunst. Mit Beiträgen von Linus Bill, Gina De Micheli, Charlotte Gohs, Michael Hiltbrunner, Ginia Holdener, Bernd Kempker, Birgit Kempker, Marc Matter und Yost Wächter, Gestaltung: Studio NOI. 
 
Wir muten Ihnen alles zu. Peter Trachsel und die Hasena   
Hg. von Michael Hiltbrunner und der Stiftung für fliessenden Kunstverkehr  
Verlag Scheidegger & Spiess, Zürich
ISBN 978-3-85881-609-2 
19:00
feinstes talienisches Antipasti der Wahl-Venezianerin Teresa Micheletti
mit selbstgebackenem Brot aus dem garteneigenen Pizzaofen
21:30
Die Architekturtage Zürich zeigen im Sommerkino den grossartigen Dokumentarfilm „Thank you for the rain“ von Julia Dahr und Kisilu Musya

Der Merkurgarten zieht in den Seeburgpark um

Am Freitag, 26. April 2019 hat der Merkurgarten seine Planzkisten gepackt und ist von der Kreuzbühlwiese in den Seeburgpark umgezogen. Nachdem wir während knapp zwei Jahren auf dem Dach des MIGROS Provisoriums gegärtnert haben ist der denkmalgeschützte Landschaftspark zwischen Mühlebachstrasse und Zollikerstrasse nun unser neues Zuhause. Von der ehemaligen Seeburg Villa steht nur noch die pflanzenberankte Pergola. Diesem historischen Ort wollen wir in den kommenden Jahren neues Leben einhauchen, mit gärtnerischen Aktionen, mit kulturellen Veranstaltungen und auch mit der Weiterführung unserer Reihe „kunst pflanzen“. Im unteren Bereich des Parks betreibt eine Gruppe von Quartierbewohnern schon seit längerem den Labyrinthgarten. Hoi Zäme!

Wer rund um den den Seeburgpark wohnt ist herzlich eingeladen, in unserem Gemeinschaftsgarten mitzumachen. Die Jahresmitgliedschaft im Trägerverein in_between : culture kostet nur fünfzig Franken und mitmachen kann jeder und jede.

Quartier macht Schule: Vier Jahre kunst pflanzen (Szenischer Vortrag)

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Nach vier Jahren „kunst pflanzen“ stellen wir die mehr als zwanzig Kunstwerke und Performances, die in enger Zusammenarbeit mit den KünstlerInnen für den Merkurgarten entstanden sind, in einem szenischen Vortrag vor.
Es sind Objekte, Aktionen, Bilder und Performances, manche stehen noch im Garten, andere sind für eine kurze Zeit bei uns gewesen, einige schlummern in der Erde.

Die Veranstaltung ist Teil von „Quartier macht Schule“, eine Zusammenarbeit der sozio-kulturellen Insitutionen der Kreise 1,7 und 8.

Mit freundlicher Unterstützung von Migros Kulturprozent.
Samstag, 29. September um 17:00
Merkurstrasse 6. 8032 Zürich
(auf dem Dach des Migros Provisoriums am Kreuzplatz)

Literatur für das, was passiert am Samstag, 8. September 2018 um 18:00

„Literatur für das, was passiert“ sind SchriftstellerInnen, die sich zusammengetan haben, um mit ihrem Schreiben Menschen auf der Flucht zu helfen.

Es schreiben:

Werner Rohner,
Ulrike Ulrich,
Isabel Capron, (auch in Französisch)
und Julia Weber
auf der Dachterasse des Merkurgartens.

Nina Weber zeichnet.

Kommen Sie vorbei und lassen Sie sich einen Text schreiben, den Sie auch gleich illustrieren lassen können.
Das können Gedichte, Pamphlete, Haikus, Liebesbriefe, das kann alles sein!
Die dafür entgegengenommenen Spenden gehen an Menschen auf der Flucht. Dabei werden Organisationen unterstützt, die vor Ort tätig sind, die medizinische Hilfe leisten, Nahrungsmittel, Kleidung verteilen und die Menschen bei der Weiterreise finanziell und rechtlich unterstützen.