Doppel-Vernissage 30. August 2015 – Lisa Schiess / Jürg Egli / CH

„Fragment aus der ROSENHECKE” of Lisa Schiess / CH

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Bei der Doppel-Vernissage sind gleichzeitig zwei unterschiedliche Arbeiten präsentiert worden:

Lisa Schiess druckte Rosen-Zuchtnamen auf Fahnenstoff, dieses Werk betont jetzt die Grenze des Baumhains vom Merkurgarten. Das gesamte Werk „ROSENHECKE“, dessen Fragment jetzt in Zürich zu sehen ist, wurde 2007 das erste Mal im Rahmen der Ausstellung „Môtiers – art en plein air“ in der französischen Schweiz dem Publikum gezeigt. Der Schriftzug verbindet poetische Rosennamen, die wie eine aussergewöhnliche Assoziationskette wirken. Anstatt im Garten Rosen zu pflanzen, pflanzt sie in unserer Imagination Blumen, die nur durch unsere Vorstellungskraft zu blühen beginnen. In dieser Hinsicht weist ihr Werk eine starke Verbindung zur „Archäologie der Erinnerungen“ und „Petit Swiss“ auf, die ebenfalls auf die Fantasie der BetrachterInnen bauen.

Print auf Fahnenstoff. Länge: 6m / Höhe 30cm
Weitere Infos zur Arbeit von Lisa Schiess:
http://www.lisaschiess.ch
http://www.likeyou.com/lisaschiess

 

„Moss landscapes” of Jürg Egli / CH

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Jürg Egli hat vier unterschiedliche Mooslandschaften geschaffen: die ersten Zwei beinhalten Teile seiner letzten Ausstellung in der Sollbruchstelle. Dort hat er ein 2,0m x 1,0m grosses Moosstück vom Dach der temporären Galerie in den Ausstellungsraum gebracht. Von diesem Werk hat er zwei kleinere Ausschnitte in den Merkurgarten transferiert; das erste beinhaltet eine „reine“ Mooslandschaft, das zweite ein Kastanienbaum-Pflänzchen inmitten von Moos, beide in passender Metallbox präsentiert. Betrachtet man sie von der Nähe, kann man ihre unglaubliche topographische Qualität entdecken. Wie anmutige Bonsai-Landschaften, offenbaren sie mal sanfte Hügel, mal grüne Täler voller Sträucher und Bäume.

vier moosblechboxen

Die dritte Mooslandschaft stammt von einer zukünftigen Baustelle, wo bald der „Garten der Künste“ – als Teil der Kunsthaus-Erweiterung des britischen Architekten David Chipperfield – entsteht. Diese Box enthält unterschiedliche Gräser und natürlich Moos.

Die vierte Landschaft besteht aus roten Holzstückchen von einem kleinen Teich auf derselben städtischen Brache.

Mehr von der Arbeit von Jürg Egli:

http://www.analyze.ch

 

Bei einem spannenden Gespräch erfuhren wir mehr über das künstlerische Schaffen beider KünstlerInnen.

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