Ein Café für den Seeburgpark!

Villa Seeburg - Bodmer-TrümplerDie Villa Seeburg auf einer zeitgenössischen Zeichnung, Autor unbekannt.

Villa Seeburg 30erDie Villa Seeburg aufgenommen in den 1930er Jahren. Foto: Baugeschichtliches Archiv / Wolf Bender & Wolf Benders Erben

 

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Zwei Visualisierungen des geplanten Pavillons, Thomas Dimov, Dipl. Arch. ETH SIA

Heute erinnert nur noch eine weinbewachsene Pergola an die bis in die siebziger Jahre hier über den gleichnamigen Park thronende Seeburgvilla. Genau hier, genaugenommen am Standort des an die Villa angebauten Ökonomiegebäudes will jetzt eine Quartierinitiative einen zweigeschossigen Pavillon errichten.* Dieser soll im Erdgeschoss ein kleines Café und im Obergeschoss einen Projektraum aufnehmen. Der von der Pergola gebildete Hof dient als Aussenraum und lässt eine Situation ähnlich eines Klosters mit Kreuzgang entstehen. Die Rolle des „Klostergartens“ übernimmt dabei der seit diesem Frühling bereits am Standort bestehende Merkurgarten. Die Projektstudie lässt die Bezugnahme auf bestimmte Gestaltungselemente der Villa erkennen und lässt sich somit auch als Erinnerung an das verlorene Baudenkmal lesen.

Die Idee des Café-Pavillons geistert schon lange in den Köpfen der MerkurgärtnerInnen. Sie findet auch Interesse beim Quartierverein und bei der Stadt. Ein solcher Raum könnte den etwas verschlafenen Park sanft beleben. Er könnte ausserdem zusätzlich zum naheliegenden Gemeinschaftszentrum eine wichtige Funktion für das zunehmend von Gentrifizierung und Kommerzialisierung gebeutelte Seefeld-Quartier einnehmen. Besonders die zahlreichen ZuzügerInnen würden einen zusätzlichen Treffpunkt begrüssen. Dieses Bedürfnis wurde bereits beim schon seit sieben Jahren bestehenden Merkurgarten Projekt deutlich sichtbar.

Am 12. Dezember um 18:00 Uhr findet anlässlich des Seefeldstamms des Quartiervereins im Hotel Seefeld ein erstes Infotreffen statt. Es soll eine Initiativgruppe gebildet werden, welche eine Trägerschaft, ein Betriebskonzept und eine Finanzierungsstrategie erarbeiten soll.

* In der aktuellen November Nummer des Quartiermagazins Kontacht erscheint ein Beitrag des Merkurgarten-Initianten Thomas Dimov, welcher die Geschichte der Seeburgvilla aufrollt und das Projekt vorstellt.

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